Computer | Geodäsie | Comics | Muscle Cars | Reiten | Wargaming | Eisenbahn | Vermischtes | Der Webmaster
Eisenbahn
Meine Modelleisenbahnbegeisterung begann 1987. Bei einem Besuch im Einkaufszentrum Öhringen ging ich natürlich (ich war damals neun Jahre alt) in die Spielwarenabteilung, wo ein Mitarbeiter an einer kleinen Märklin-Schauanlage arbeitete. Wir kamen ins Gespräch und ich durfte helfen. Auf meine Frage "gibt's denn auch einen Katalog von Märklin?" nahm er einen Katalog, pulte den Preisaufkleber ab (11 Mark!) und schenkte ihn mir. Es folgte stundenlanges Blättern und Zusammenstellen von Zügen. Zu Weihnachten gab es dann eine Startpackung (die obligatorische 89er mit drei Güterwagen), ein Gleiserweiterungsset und eine 212 in ozeanblau-beige, die damals noch bei uns im Nagoldtal unterwegs war.

In den folgenden Jahren wurde die Anlage, vor allem an Weihnachten und zum Geburtstag, erweitert. Aufgebaut war sie auf einer Spanplatte von 2x1m, die Landschaft bestand aus dem Märklin-Teppich zum SET-Ausbausystem, mit mehreren mehr oder weniger gut von mir zusammengebauten Häsern. Der Fuhrpark bestand neben der 89er und der 212er aus einer 361 (damals ganz neu in orientrot, mit Telex-Kupplung) und meiner geliebten 103. Dazu Güterwagen, Umbau-Vierachser und TEE-Wagen. Mein ganzer Stolz war der Drehkran, leider mit geknicktem Ausleger, der dummerweise in der Tür lag als meine Mutter selbige wutentbrannt zuknallte.

Anfang der 90er war die Anlage dann ausgebaut, mehr Erweiterungsmöglichkeiten gab es nicht, gesteuert wurde immer noch mit dem Startpackungs-Trafo, Mehrzugbetrieb war also nicht drin. Da der Fahrbetrieb auf dem Doppeloval nicht so wirklich prickelnd war, der Computer hingegen viel interessanter, wurde die Anlage abgebaut. Viele der Wiking- und Herpa-Autos habe ich verkauft, ebenso wie die 361er und die 212er, der Rest kam auf den Dachboden.

Anfang 2006 wanderten meine Gedanken irgenwie wieder Richtung (Modell-)Eisenbahn. Mittels Internet war ich schnell wieder auf dem Laufenden und bekam den ersten Schreck: Ist das alles teuer geworden! Meine 103er hatte damals 180 Mark gekostet, jetzt wollte Märklin auf einmal 330 Euro dafür, eine Weiche mit Antrieb kostet über 30 Euro. Da mein "Haupthobby" Reiten schon teuer genug ist, war klar, dass die Modelleisenbahn so günstig wie möglich sein muss. So habe ich mich entschieden, mich dem Vorbild USA im Maßstab N zu widmen, meiner Oroville Branchline.

Inhalt
EISENBAHN
Lokomotiven der DB
Amerikanische Lokomotiven
Amerikanische Bahngesellschaften
Transkontinentale Eisenbahnen USA
Washington State
Anlagenideen Deutschland
Anlagenideen USA
"Amerikanischer" Betrieb
Meine Meinung
Links
www.tplusplus.de © Tobias Wittwer, 2000-2008.