Lokomotiven der DB
Diese Seite soll einen Überblick über einen Teil der bei der Deutschen Bundesbahn und Deutschen Bahn verwendeten Lokomotiven verschaffen. Er ist weder vollständig noch besonders ausführlich, sondern soll nur als schnelle Übersicht dienen. Mehr Informationen gibt es z.B. bei Wikipedia und Bilder bei Railfan Europe.
Einheits-Elektrolokomotiven
Nach dem zweiten Weltkrieg hatte die DB durch die fortschreitende Elektrifizierung einen großen Bedarf an Elektrolokomotiven. Fünf Prototypen der Baureihe E10 erprobten unterschiedliche Technologien, die schliesslich zum Serienbau vier unterschiedlicher Loktypen verwendet wurden. Für die abgeleiteten Baureihen waren keine eigenen Prototypen notwendig! Durch die Einheitsbauweise können viele Bauteile ausgetauscht werden, so ist es z.B. gang und gäbe, nicht mehr benötigte Lokomotiven der Baureihe 110 mit verschlissenen Drehgestellen durch Austausch der selbigen mit Exemplaren der Baureihe 140 in Güterzuglokomotiven der Baureihe 139 umzubauen.
Insgesamt wurden fast 2000 Einheits-Elektrolomotiven gebaut, die sich seit über 50 Jahren im täglichen Einsatz bewähren.
Neubau-Elektrolokomotiven (keine Einheitslokomotiven)
Das Einheitslokprogramm konnte nicht alle Anforderungen bedienen. Die Baureihe E03 wurde für den Schnellzugverkehr mit 200 km/h entwickelt, die Baureihen 111 und 151 ergänzten die Baureihen 110 und 150. Die Mehrsystemlokomotive 181 machte den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich ohne Lokwechsel möglich.
In den 70er Jahren wurde mit der Erprobung der Drehstromlokomotive der Baureihe 120 begonnen, die als Mehrzwecklok sowohl für den Personen- wie für den Güterverkehr geeignet sein sollte. Die Serienversion wurde Ende der 80er in Dienst gestellt.
Neubau-Elektrolokomotiven der DB AG
Ursprünglich war das Ziel vorhanden, einen Lokomotivtyp für alle Aufgaben zu entwickeln. Die Trennung der verschiedenen Geschäftsfelder bei der Bahn (Fernverkehr, Nahverkehr, Fracht) und die Unrentabilität teurer Mehrzwecklokomotiven (der Nahverkehr braucht nicht soviel Leistung, der Güterverkehr aufgrund der geringen Geschwindigkeiten keine aufwendigen Antriebe und Drehgestelle) sorgten jedoch für ein Ende dieser Pläne, weshalb z.B. die Baureihe 120 nur in eher kleinen Stückzahlen beschafft wurde. Stattdessen wurden mehrere neue Lokomotivtypen zum Ersatz der alternden Flotte von Einheitslokomotiven beschafft.
Die Baureihe 101 dient zum Ersatz der stark verschlissenen Baureihe 103. Die Baureihe 145 ersetzt die 140 im mittelschweren Güterverkehr, von ihr abgeleitet wurde die Baureihe 146 (Wendezugsteuerung, Zugzielanzeiger) für den Personennahverkehr, die damit die Baureihe 141 ablöst, im Prinzip aber auch das Aufgabenprofil der 110 und 111 abdecken könnte (die heutzutage auch im Nahverkehr im Einsatz sind). Die Baureihe 152 ersetzt die 150, kann die 151 aber aufgrund der geringeren Anfahrzugkraft wohl nicht vollständig ersetzen. Die 185 ermöglicht den grenzüberschreitenden Güterverkehr. Die Baureihe 182 wurde beschafft, weil die 152 in Österreich nicht zugelassen wurde. Bei ihr handelt es sich um eine echte Mehrzwecklok, die bei der ÖBB sowohl im Güter- wie im Schnellzugverkehr unterwegs ist. Die Baureihe 189 schliesslich kann in allen europäischen Stromnetzen fahren.
Nach dem zweiten Weltkrieg hatte die DB durch die fortschreitende Elektrifizierung einen großen Bedarf an Elektrolokomotiven. Fünf Prototypen der Baureihe E10 erprobten unterschiedliche Technologien, die schliesslich zum Serienbau vier unterschiedlicher Loktypen verwendet wurden. Für die abgeleiteten Baureihen waren keine eigenen Prototypen notwendig! Durch die Einheitsbauweise können viele Bauteile ausgetauscht werden, so ist es z.B. gang und gäbe, nicht mehr benötigte Lokomotiven der Baureihe 110 mit verschlissenen Drehgestellen durch Austausch der selbigen mit Exemplaren der Baureihe 140 in Güterzuglokomotiven der Baureihe 139 umzubauen.
Insgesamt wurden fast 2000 Einheits-Elektrolomotiven gebaut, die sich seit über 50 Jahren im täglichen Einsatz bewähren.
Neubau-Elektrolokomotiven (keine Einheitslokomotiven)
Das Einheitslokprogramm konnte nicht alle Anforderungen bedienen. Die Baureihe E03 wurde für den Schnellzugverkehr mit 200 km/h entwickelt, die Baureihen 111 und 151 ergänzten die Baureihen 110 und 150. Die Mehrsystemlokomotive 181 machte den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich ohne Lokwechsel möglich.
In den 70er Jahren wurde mit der Erprobung der Drehstromlokomotive der Baureihe 120 begonnen, die als Mehrzwecklok sowohl für den Personen- wie für den Güterverkehr geeignet sein sollte. Die Serienversion wurde Ende der 80er in Dienst gestellt.
Neubau-Elektrolokomotiven der DB AG
Ursprünglich war das Ziel vorhanden, einen Lokomotivtyp für alle Aufgaben zu entwickeln. Die Trennung der verschiedenen Geschäftsfelder bei der Bahn (Fernverkehr, Nahverkehr, Fracht) und die Unrentabilität teurer Mehrzwecklokomotiven (der Nahverkehr braucht nicht soviel Leistung, der Güterverkehr aufgrund der geringen Geschwindigkeiten keine aufwendigen Antriebe und Drehgestelle) sorgten jedoch für ein Ende dieser Pläne, weshalb z.B. die Baureihe 120 nur in eher kleinen Stückzahlen beschafft wurde. Stattdessen wurden mehrere neue Lokomotivtypen zum Ersatz der alternden Flotte von Einheitslokomotiven beschafft.
Die Baureihe 101 dient zum Ersatz der stark verschlissenen Baureihe 103. Die Baureihe 145 ersetzt die 140 im mittelschweren Güterverkehr, von ihr abgeleitet wurde die Baureihe 146 (Wendezugsteuerung, Zugzielanzeiger) für den Personennahverkehr, die damit die Baureihe 141 ablöst, im Prinzip aber auch das Aufgabenprofil der 110 und 111 abdecken könnte (die heutzutage auch im Nahverkehr im Einsatz sind). Die Baureihe 152 ersetzt die 150, kann die 151 aber aufgrund der geringeren Anfahrzugkraft wohl nicht vollständig ersetzen. Die 185 ermöglicht den grenzüberschreitenden Güterverkehr. Die Baureihe 182 wurde beschafft, weil die 152 in Österreich nicht zugelassen wurde. Bei ihr handelt es sich um eine echte Mehrzwecklok, die bei der ÖBB sowohl im Güter- wie im Schnellzugverkehr unterwegs ist. Die Baureihe 189 schliesslich kann in allen europäischen Stromnetzen fahren.
Diesellokomotiven
Mit dem Ziel, Dampflokomotiven auf nicht elektrifizierten Strecken zu ersetzen, wurde in den 50er Jahren die Entwicklung von Diesellokomotiven in Angriff genommen, wobei man sich in Deutschland für die Dieselhydraulik entschied (mit hydraulischem Getriebe zur Kraftübertragung), statt dem in den USA eingeschlagenen Weg der Dieselelektrik. Als erstes wurden die Rangierlokomotive V60 und die Streckendiesellokomotiven V80 (nur 10 Exemplare) und V200 in Dienst gestellt. Die Erfahrungen hiermit ermöglichten eine "zweite Generation", die Lokomotiven der Baureihe V100 und V160. Besonders von letztere gab es mehrere Varianten, die 218 ist das letztendliche Serienmodell, das nach wie vor auf einen Nachfolger wartet. Die Baureihe V90/290 ähnelt stark der V100, wurde jedoch für den Rangierbetrieb schwerer ausgelegt.
Mit dem Ziel, Dampflokomotiven auf nicht elektrifizierten Strecken zu ersetzen, wurde in den 50er Jahren die Entwicklung von Diesellokomotiven in Angriff genommen, wobei man sich in Deutschland für die Dieselhydraulik entschied (mit hydraulischem Getriebe zur Kraftübertragung), statt dem in den USA eingeschlagenen Weg der Dieselelektrik. Als erstes wurden die Rangierlokomotive V60 und die Streckendiesellokomotiven V80 (nur 10 Exemplare) und V200 in Dienst gestellt. Die Erfahrungen hiermit ermöglichten eine "zweite Generation", die Lokomotiven der Baureihe V100 und V160. Besonders von letztere gab es mehrere Varianten, die 218 ist das letztendliche Serienmodell, das nach wie vor auf einen Nachfolger wartet. Die Baureihe V90/290 ähnelt stark der V100, wurde jedoch für den Rangierbetrieb schwerer ausgelegt.


