Blake und Mortimer
Als Produktiv kann man Edgar P. Jacobs nicht gerade bezeichnen - er hat gerade mal 11
Blake und Mortimer-Alben fertiggestellt. Die sind dafür ganz große Klasse und
gehören zu meinen Lieblingscomics.
Die Alben sind in einem sehr realistischen Zeichenstil gehalten. Es werden relativ wenige Farben verwendet (viele Grau- und Brauntöne), diese dann aber großflächig, mit wenigen Details. Das wirkt etwas amerikanisch. Gleichzeitig verstand Jacobs es aber ganz hervorragend, die Beleuchtungsverhältnisse realistisch darzustellen. Mir gefällt der Zeichenstil sehr gut, und er passt hervorragend zu den Geschichten.
Bei denen handelt es sich um Detektiv- und Abenteurer-Geschichten, oft gewürzt mit einer Prise Sci-Fi. Ein paar Sachen fallen dabei auf: Fast immer spielt ein Teil der Handlung unter der Erde. Frauen gibt es keine (höchstens mal eine Stewardess), der Gegner heisst dafür praktisch immer Olrik. Auf jeden Fall sind die Geschichten alle so spannend und gelungen, dass ich alle uneingeschränkt empfehlen kann, und hier auf eine Empfehlung verzichten will.
Jacobs letzte Geschichte blieb lange Jahre unvollendet. Dann nahm sich Bob de Moor der Vorzeichnungen an und vollendete "Mortimer gegen Mortimer". Mittlerweile wurden zwei neue Zeichner/Schreiber-Teams damit beauftragt, neue Geschichten zu produzieren. Sowohl van Hamme/Benoit als auch Sente/Juillard halten sich dabei an den Stil von Jacobs, was die Zeichnungen angeht. Auch die Geschichten bleiben in bekannten Regionen, nur bekommen jetzt auch mal Frauen eine grössere Rolle.
Die Alben sind in einem sehr realistischen Zeichenstil gehalten. Es werden relativ wenige Farben verwendet (viele Grau- und Brauntöne), diese dann aber großflächig, mit wenigen Details. Das wirkt etwas amerikanisch. Gleichzeitig verstand Jacobs es aber ganz hervorragend, die Beleuchtungsverhältnisse realistisch darzustellen. Mir gefällt der Zeichenstil sehr gut, und er passt hervorragend zu den Geschichten.
Bei denen handelt es sich um Detektiv- und Abenteurer-Geschichten, oft gewürzt mit einer Prise Sci-Fi. Ein paar Sachen fallen dabei auf: Fast immer spielt ein Teil der Handlung unter der Erde. Frauen gibt es keine (höchstens mal eine Stewardess), der Gegner heisst dafür praktisch immer Olrik. Auf jeden Fall sind die Geschichten alle so spannend und gelungen, dass ich alle uneingeschränkt empfehlen kann, und hier auf eine Empfehlung verzichten will.
Jacobs letzte Geschichte blieb lange Jahre unvollendet. Dann nahm sich Bob de Moor der Vorzeichnungen an und vollendete "Mortimer gegen Mortimer". Mittlerweile wurden zwei neue Zeichner/Schreiber-Teams damit beauftragt, neue Geschichten zu produzieren. Sowohl van Hamme/Benoit als auch Sente/Juillard halten sich dabei an den Stil von Jacobs, was die Zeichnungen angeht. Auch die Geschichten bleiben in bekannten Regionen, nur bekommen jetzt auch mal Frauen eine grössere Rolle.


