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Computerspiele
Im Leben eines Computerfreaks kommen doch einige gespielte Spiele zusammen, von denen ich hier die wichtigsten kurz vorstellen will.

Civilization II

Das erste Civilization war klasse und hat mich lange gefesselt. Der Nachfolger war noch besser: Mehr Einheiten, keine Einheitenbeschränkung, bessere Grafik. Der Mix aus Forschung, Städtebau und Einheitenbau mit Kriegsführung ist wirklich gelungen, und da es sich um ein rundenbasiertes Spiel handelt, hat man Zeit zum überlegen. Die Nachfolger habe ich nicht mehr gespielt, da mir rundenbasierte Strategie irgendwann zum Hals raushing. Mit Freeciv gibt es übrigens einen guten frei verfügbaren Klon.

NASCAR Racing

Runde um Runde um Runde habe ich dieses Spiel gespielt, in 320x240, weil mein 486er nicht genug Leistung für die SVGA-Auflösung hatte. übers Internet konnte man sich die echten Autos herunterladen, die erst in späteren Versionen "ab Werk" enthalten waren. Die Nachfolger habe ich kaum noch gespielt.

Jagged Alliance 2

Eine Demo in der Gamestar brachte mich auf dieses Spiel. Ein genialer Mix aus Strategie und rundenbasierter Taktik mit Rollenspielelementen. Dazu wird die Sammellust angesprochen ("noch eine Steyr AUG, dann habe ich den ganzen Trupp damit ausgerüstet"), und die vielen kleinen Quests und verschiedenen Vorgehensmöglichkeiten, genauso wie der variable Schwierigkeitsgrad, sorgen für einen hohen Wiederspielwert. Auch nach Jahren flammt bei mir noch einmal pro Jahr (in der Regel im Winter) wieder das JA2-Fieber auf. Für mich das beste Spiel aller Zeiten. Schade, dass das Addon Unfinished Business so kurz war, und schade, dass noch stets kein Nachfolger erschienen ist. Der müsste für mich übrigens keineswegs in 3D sein. Lieber die isometrische Ansicht behalten, mit so schöner Grafik wie bei Commandos, dazu Fahrzeuge und mehr Waffen.

Microsoft Flight Simulator

Die Flugsimulatoren 3, 4, 5 und 2000 habe ich mein Eigen genannt. Der 4er brachte sowas ähnliches wie realitätsnahes Flugverhalten. Der 5er brachte die Sensation: Aus Luftbildern abgeleitete Texturen, die in manchen Gegenden für "Fotorealismus" sorgten. Ich dazu den Aircraft & Adventure Designer (der mir zu kompliziert war) und den Scenery & Object Designer. Leider war mein 486er manchmal überfordert. Das wurde mit dem Flight Simulator 2000 auf dem PIII auch nicht besser. Toll war die damals schon große Internet-Nutzergemeinde, die viele Szenerien und Flugzeuge kostenlos zur Verfügung stellte. Nach vielen Flugstunden kam aber auch die Erkenntnis, dass Fliegen bis auf Start und Landung eigentlich recht langweilig ist, zumindest am Computer.

X-Wing CD

X-Wing war, nach ein bisschen Vektorgrafik, das erste "vernünftige" Star Wars-Spiel. Für die damalige Zeit war die Grafik klasse, auch in 320x240, mit Cutscenes, die Szenen aus den Filmen wie entnommen schienen. Drei Raumschifftypen im originalen X-Wing und drei Kampagnen sorgten für Monate Spielspaß. Auf CD waren dazu noch die Add-Ons und mehr Sprachausgabe enthalten.

TIE fighter CD

Auf die andere Seite konnte man sich mit TIE fighter begeben. TIE fighter war in manchen Aspekten besser als X-Wing: Es war etwas einfacher als das teilweise doch sauschwere X-Wing, man konnte oft die Raketenbewaffnung auswählen, und das System mit den Geheimmissionen für den Imperator war toll. Dafür war etwas weniger Assoziation mit den Filmen vorhanden, und gegen später hat man nur noch mit lächerlich viel Raketen Großkampfschiffe vernichtet.

Commandos

Commandos war eine Revolution. Echtzeit-Taktik auf wunderschön gezeichneten 3D-Karten. Aber Commandos war auch sauschwer, bis zur 15. von 20 Missionen habe ich mich durchgekämpft, dann hatte ich genug. Toll war das Zusammenspiel der Soldaten mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, frustrierend die der Spielbalance geschuldete Beschränkung der Munition des Scharfschützen, und dass man teilweise stundenlang immer dieselbe Falle ausgelegt hat, bis endlich die letzte deutsche Patrouille beseitigt war. Die angeblich noch schwierigeren Nachfolger habe ich nicht mehr gespielt.

Diablo

Das Spiel, das Blizzard berühmt gemacht hat. Man nehme etwas Rollenspiel, etwas Shooter und mache Gebrauch von der Sammelwut der Spieler, und der Knaller war geboren. Stunde um Stunde kämpfte man sich durch Dungeons, immer wartend auf das nächste Level-Up und ein tolles Magic Item. Aufgrund des variablen Schwierigkeitsgrads und der unterschiedlichen Charakterklassen, die sich wiederum in verschiedene Richtungen entwickeln konnten, mit sehr hohem Wiederspielwert. Der Nachfolger hat zwar alles noch etwas besser gemacht, hat mich aber nicht mehr so gereizt.

Panzer General

Rundenbasiert Einheiten auf Hexfeldern rumschieben hat eine Zeitlang ziemlich Spaß gemacht und mich sehr begeistert, auch wenn ich nicht immer sehr erfolgreich war. Die Serie hatte eine Menge Ableger, den "Pazifik Admiral" habe ich mir noch gekauft, doch die Echtzeit-Strategie hat dem Genre praktisch den Todesstoß verpaßt.

Far Cry

Eigentlich ist Far Cry ja nichts anderes als ein Shooter unter vielen. Aber was für einer! Vor allem die Grafik ist sensationell, gepaart mit tollen, abwechslungsreichen Missionen und vielen Fahrzeugen. Das Insel-Hopping ist einfach klasse.

Deus Ex

Deus Ex ist schwierig zu beschreiben. Eigentlich ist es ein Shooter, aber... es gibt in jedem Level mehrere Lösungswege. Mit reinem Ballern kommt man schon deshalb nicht weit, weil dazu die Munition zu knapp ist. Es hat starke Rollenspielelemente, die Charakterwerte steigen, und man kann seinen Charakter mit Upgrades erweitern. Das Spiel ist sehr spannend mit einer tollen Story Der Nachfolger wurde nicht ganz so toll bewertet, weshalb ich ihn nicht mehr gespielt habe.

No one lives forever

Eigentlich nur ein Shooter unter vielen, aber aufgrund der 60er-Jahre-Atmosphäre und des Humors einer, den ich gerne gespielt habe. Die Puzzles haben für Abwechslung gesorgt, und mit reinem Geballer kam man auch nicht weit.

Max Payne

Max Payne hat einige interessante Aspekte für einen Shooter: Ein sehr düsteres, realistisches Szenario, eine Geschichte, die in einem Comic erzählt wird, und natürlich das "Bullet Time"-System für Matrix-artige Aktionen. Ein Muss für jeden Shooter-Fan mit einem Manko: Zu kurz.

Gran Turismo 1+4

Ausnahmsweise ein Playstation-Spiel, genaugenommen sogar zwei, die beide für mich der Grund waren, eine Playstation zu kaufen. Das erste Gran Turismo bot erstmals die Möglichkeit, aus hunderten von echten Autos zu wählen und diese realistisch zu tunen. Dazu war die Grafik damals den PCs voraus. Gran Turismo 4 macht das alles noch etwas besser: Mehr Autos, mehr Strecken, dazu die beste Nachbildung der Nordschleife in einem Computerspiel. Lange Zeit mein einziges Spiel für die Playstation 2.

Need For Speed: Porsche Challenge

Ich gebe es zu: Ich bin Porsche-Fan, und darum führte auch an diesem Spiel kein Weg vorbei. Zwei Spielmodi (eine Karriere als Porsche-Mitarbeiter und die freie Kampagne) sorgen für Abwechslung. Enthalten sind viele (leider nicht alle) Porschemodelle, die individuell lackiert und getunt werden können. Die Rennstrecken, durchgehend Straßenkurse, sind sehr abwechslungreich. Dazu gibt es ein Schadensmodell, das einen vorsichtiger fahren lässt, denn ein Heckschaden (da wo beim Porsche der Motor sitzt) beim 996er Turbo ist teuer... Mein liebstes Rennspiel für den PC.

Micro Machines V3

Meiner Meinung nach das beste Multiplayerspiel das es gibt, vor allem dann, wenn man sich zu zweit einen Controller teilen muss. Die unterschiedlichen Autos und die vielen liebevoll gestalteten Strecken machen einfach unheimlich viel Spaß.

Armored Core

Ein nicht so bekanntes Mech-Spiel für die Playstation, das mich vor allem deshalb gereizt hat, weil die "Cores" Heavy Gear-artig sind (recht klein, nicht so viel Bewaffnung). Man schlüpft in die Rolle eines Söldners, kann unterschiedliche Aufträge annehmen, so Geld verdienen und langsam seinen Core erweitern. Ein wirkliches tolles Mech-Spiel mit vielen abwechslungsreichen und spannenden Missionen, wenn auch nicht ganz einfach.

Mechwarrior 2

Für einen Battletech-Fan natürlich ein Muss, das Spiel, das meinen 486er an seine Grenzen gebracht hat, und eines der ersten Spiele, von dem es eine spezielle Version für 3D-Beschleunigerkarten gab. Ok, die beste Bewaffnung waren fast immer viele Medium Laser und Heat Sinks, evtl ergänzt durch eine PPC oder Autokanone, aber das Spiel brachte das Battletech-Feeling sehr gut herüber.

Mechcommander 1+2

Und noch ein Battletech-Spiel. Nun findet man sich dort wieder, wo man auch beim Brettspiel ist: Als Kommandant über dem Schlachtfeld. Der erste Teil ist manchmal gany schön schwierig. Der zweite Teil ist etwas einfacher und in 3D. Beide zeigen, dass gute Echtzeitstrategie auch ohne Basenbau auskommt.

Day of the Tentacle

Ich bin kein großer Adventure-Spieler, aber Day of the Tentacle hat mir gut gefallen. Weil man nichts falsch machen kann, weil es sehr witzig ist, und weil es nicht so schwierig wie viele andere Adventures sind. Viele der Rätsel sind naheliegend oder lassen sich durch ausprobieren lösen. Und klasse ist natürlich, dass man im Spiel auch das alte Maniac Mansion spielen kann.

Strike Commander

Strike Commander ist fast schon als Unikat zu bezeichnen: Ein Flugsimulator (wenn auch actionlastig) mit Story. Man schlüpft in die Rolle eines Söldners und muss tatsächlich Geld verdienen, um Waffen und Flugzeuge kaufen zu können. Damals war mein 386er etwas überfordert, auf meinem Pentium 75 würde ich das Spiel gerne nochmal probieren.

Sam and Max hit the road

EIn weiteres der vielen guten Adventure von LucasArts, wieder mit viel abgedrehtem Humor. Allerdings fand ich als schlechter Adventure-Spieler es sehr schwer und konnte es nur mit Komplettlösung durchspielen, Spaß gemacht hat es trotzdem.

Driver

Zu Zeiten meiner großen Muscle Car-Begeisterung kam dieses Spiel raus, das ich mir natürlich am Erscheinungsdatum kaufen musste. Mit den richtigen Motorensounds aufgepeppt macht es richtig Laune, teilweise ist es jedoch sehr schwer und frustrierend, wenn man zwei Sekunden zu spät ist und die ganze Mission von vorne spielen darf. Die Nachfolger habe ich nicht mehr gespielt.

Shadow Company

Jagged Alliance 2 in Echtzeit und 3D, so lässt sich Shadow Company in etwa beschreiben. Ein Spiel, das teilweise sehr nett war, teilweise aber auch nervig zu bedienen war, und zu guter letzt bei einer Mission hängenblieb, obwohl ich alle Aufgaben erfüllt hatte. Von da an habe ich es nicht mehr angerührt und lieber wieder Jagged Alliance 2 gespielt.

Z

Z ist ein besonderes Echtzeit-Strategiespiel, denn eigentlich ist es eher ein Taktikspiel. Basenbau gab es nicht, die Fabriken musste man erobern. Auch nahm sich Z nicht so ernst, sondern war bewusst witzig mit computeranimierten Zwischenszenen. Nicht ganz einfach, aber immerhin habe ich es als einziger in meiner Familie durchgespielt bekommen.

Starcraft

Science-Fiction-Echtzeit-Strategie, so könnte man Starcraft bezeichnen. Es leidet auch ein bisschen am "viel bauen, dann mit allem angreifen" Syndrom, aber nicht so stark wie Command & Conquer. Es gibt drei Faktionen, die sich sehr unterschiedlich spielen. Die Menschen habe ich sehr gerne gespielt, das "Space Marines"-Feeling fand ich klasse, die Zerg und Protoss haben mir weniger gut gefallen. Wo bleibt der Nachfolger?

Counterstrike

Auch nach vielen Jahren noch imemr der beliebteste Multiplayer-Shooter, keine weiteren Ausführungen nötig.

Fort Apocalypse

Mit anderen C64-Spielen habe ich vielleicht mehr Zeit verbracht (Grand Prix Circuit, Super Off Road), aber wenig andere Spiele sind mit einem so simplen Spielprinzip so fesselnd und gleichzeitig frustrierend. Mit einem Hubschrauber muss man durch Höhlen fliegen, Wissenschaftler retten, den Zentralkern zerstören und wieder zurück. Das habe ich übrigens ohne Cheats noch nie geschafft, denn wenn nur der rechte Eingang zum Kern geöffnet ist, kann man es gleich vergessen. Wenn man es linksum zum Kern schafft, holt einem auf dem Heimweg garantiert ein Panzer oder ein Hubschrauber runter, oder man fliegt irgendwo gegen einen Felsen. Aaaaah!

LHX

Noch ein Klassiker (diesmal für den PC), noch ein Hubschrauberspiel. Die Referenz war zwar Gunship / Gunship 2000, aber LHX hat auch Laune gemacht. Man konnte aus vier Hubschraubern und deren Bewaffnung wählen (Apache, Blackhawk, Osprey, LHX = Comanche), es gab mehrere Kampfgebiete mit unterschiedlichen Missionen. Ein ideales Spiel um die russischen Panzer kennenzulernen (ich hasse ZSU-23...).

Comanche

Noch ein Hubschrauberspiel! Comanche war eine Revolution, denn es brachte die Voxelgrafik. Aus war es mit öden Polygonlandschaften (Texturen wurden noch nicht so viel eingesetzt), man konnte durch tolle 3D-Täler fliegen. Die Engine wurde später auch im Panzerspiel Armored Fist verwendet, nur waren die Gegner (und noch schlimmer, Minen) im Voxelbrei schlecht zu erkennen.

Nuclear Strike

Hubschrauberspiel auf der Playstation. Simples Spielprinzip, schöne Grafik, abwechslungsreiche Missionen. Mir hat es gut gefallen, die anderen Ableger habe ich aber nicht gespielt.

Mafia

Eine Kombination aus Rennspiel und Shooter in den USA der 30er Jahre, ein bisschen Grand Theft Auto meets Max Payne meets Driver. Sehr schön mit spannender Story, immer besseren Autos und abwechslungsreichen Missionen, nur leider (wie so viele moderne Spiele) etwas kurz.

Colin McRae Rally 2

Wie lange habe ich dieses Spiel gespielt, und selbst Nachts von vorbeifliegenden Bäumen in Finnland geträumt. Das Rallye-Spiel schlechthin, an manchen Stellen aber ziemlich schwierig.

Operation Flashpoint

Dieses Spiel der mehr als Rennspiel-Hersteller bekannten Codemasters war eine große Überraschung. Man findet sich als Soldat in einem Ost-West-Konflikt Anfang der 80er Jahre wieder. Zwar handelt es sich im Prinzip um einen First Person Shooter, aber durch den hohen Realismusgrad muss man doch sehr vorsichtig vorgehen. Vor allem, wenn man sätliche Kameraden verloren hat und alleine durch den Wald streift. Operation Flashpoint bot mehrere komplett begehbare Inseln, die einem das Gefül gaben, wirklich in einem bewaffneten Konflikt mitzukämpfen. Um die großen Entfernungen zurückzulegen gab es Jeeps und LKWs, aber auch Panzer, Hubschrauber und sogar Flugzeuge. Bis heute vielleicht das realistischste Soldatenspiel.
Spiele, mich enttäuscht haben:

The Sims

Mein Sim hatte so viel Zeit zum Essen und auf dem Klo nötig, dass er es kaum noch zur Arbeit geschafft hat.

Falcon 4.0

Lange drauf gewartet, Handbuch gelesen und auch viel gespielt, aber Spaß hats nur gemacht, wenn man unzerstörbar war, und auch dann kam die Kampagne kaum vorwärts.

Command & Conquer

Als ich es das erste Mal gespielt habe, war ich zwei Stunden lang an den Computer gefesselt, eine neue Welt tat sich auf. Später bei meinen Brüdern dann Command & Conquer 2, öder Basen- und Einheitsbau mit so seltsamen Teilen wie Tesla-Spulen. Dann lieber Z, Jagged Alliance 2 oder Star Craft.

Baldur's Gate 2

Als Fan von Pen & Paper-Rollenspielen habe ich mich sehr gefreut, als wir von den Eltern Baldur's Gate 2 zu Weihnachten geschenkt bekamen. Ich hatte aber das Problem, dass ich manchmal etwas orientierungslos war (was muss ich jetzt tun?), und dass ich es zu schwierig fand.
Spiele, die ich noch spielen will:

Star Wolves

Demo gespielt, Weltraumtaktik mit putzigen kleinen Raumschiffen. Birgt aber wohl auch Frustpotential...

Stalker

Seit Jahren angekündigt, der Shooter rund um Tschernobyl, ich erhoffe mir Rollenspielelemente.

System Shock 2

Die Demo habe ich gespielt, zu mehr bin ich nie gekommen, reizt mich immer noch.

The Secret of Monkey Island 1+2

Viel Gutes drüber gelesen, wenn es vom Schwierigkeitsgrad nicht zu viel über Day of the Tentacle liegt, will ich die beiden Spiele unbedingt noch mal probieren, die nötige Hardware habe ich ja noch.
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