Die beste Zeit (1968-1970)
1968
war das Jahr, in dem es Plymouth und Dodge endlich schafften, hervorragende
Muscle Cars zu bauen. 1968 war das erste Jahr für den Plymouth Road Runner.
Dieses Auto war als Low-Cost-Wagen gedacht. Auf Komfort und Extras wurde verzichtet,
so gab es z.B. serienmäßig keine Einzelsitze, nur eine durchgehende
Sitzbank, und statt Teppich nur Gummimatten. Das hielt den Preis niedrig. Dafür
gab es als Motoren den 383er, den 440er und den 426 Hemi. Das Auto wurde zum
Erfolg - 44.598 Autos im ersten Jahr und 82.109 Autos 1969 (und damit die zweithöchste
Verkaufszahl aller Zeiten) - wo sonst bekam man ein Auto, mit dem man direkt
auf die Rennstrecke gehen konnte, für knapp $3000? Seinen Namen hatte der
Wagen von der Cartoonfigur, die auf jedem Auto zu finden war, und auch die Hupe
machte das charakteristische Road Runner-Geräusch. Für die Leute,
die auf Komfort nicht verzichten wollten, gab es von Plymouth den GTX. Dieser,
ab 1968 mit dem neuen Road Runner vom Aussehen her identisch, war das teurere
Modell und verkaufte sich auch nicht so gut. Dodge brachte 1968 einen neuen
Charger - das Auto unterschied sich radikal vom Vorgängermodell der Jahre
1966 und 67, und wird im allgemeinen als das schönste Mopar-Auto der 60er
Jahre angesehen. Dazu kam ein neuer Coronet (Der Coronet war die Limousine,
der Charger das Schrägheck-Modell), und als Low-Cost Coronet der Super
Bee. Diese Autos waren natürlich alle mit dem 426 Hemi verfügbar,
was sie auf der Straße und der Rennstrecke zum den Schnellsten machte
- höchstens eine Corvette war noch schneller, aber die war ja immer mehr
Sportwagen als Muscle Car.
Da konnten die anderen Hersteller natürlich nicht tatenlos zusehen - egal ob Chevy Chevelle, Buick GS oder Oldsmobile 4-4-2, alle waren mit großen und starken Motoren erhältlich. 1970 erreichte die Muscle Car-Ära ihren Höhepunkt. Jeder Hersteller hatte mindestens ein Muscle Car im Angebot, sowohl bei den Mittelklasse-Wagen als auch bei den Pony Cars. Bis zu 450 PS - in der neuen Chevelle SS454 LS-6 - waren käuflich. Ford hatte den Torino, Mercury den Cyclone im Angebot.
Da konnten die anderen Hersteller natürlich nicht tatenlos zusehen - egal ob Chevy Chevelle, Buick GS oder Oldsmobile 4-4-2, alle waren mit großen und starken Motoren erhältlich. 1970 erreichte die Muscle Car-Ära ihren Höhepunkt. Jeder Hersteller hatte mindestens ein Muscle Car im Angebot, sowohl bei den Mittelklasse-Wagen als auch bei den Pony Cars. Bis zu 450 PS - in der neuen Chevelle SS454 LS-6 - waren käuflich. Ford hatte den Torino, Mercury den Cyclone im Angebot.
Die zehn schnellsten Muscle Cars, 1968-1974
1. 1968-69 Corvette 427 (427 cu.in., 435 hp, 460 lbs./ft.)
2. 1968-71 Dodge/Plymouth Hemi (426 cu.in., 425 hp, 490 lbs./ft.)
3. 1970 Buick GS Stage I 455 (455 cu.in., 345 hp, 460 lbs./ft.)
4. 1969 1/2 Plymouth Road Runner/Dodge Super Bee 440-6V
5. 1970 Chevy Chevelle SS454 LS-6 (454 cu.in., 450 hp, 500 lbs./ft.)
6. 1971 Chevy Chevelle LS-6 (454 cu.in., 450 hp, 475 lbs./ft.)
7. 1970 Corvette LT-1 350 (350 cu.in., 370 hp, 380 lbs./ft.)
8. 1968 Hurst/Olds 455 (390 hp)
9. 1969 Pontiac GTO Ram Air IV (400 cu.in., 370 hp, 445 lbs./ft.)
10. 1970 Oldsmobile 4-4-2 W-30 (455 cu.in., 370 hp, 500 lbs./ft.)
1. 1968-69 Corvette 427 (427 cu.in., 435 hp, 460 lbs./ft.)
2. 1968-71 Dodge/Plymouth Hemi (426 cu.in., 425 hp, 490 lbs./ft.)
3. 1970 Buick GS Stage I 455 (455 cu.in., 345 hp, 460 lbs./ft.)
4. 1969 1/2 Plymouth Road Runner/Dodge Super Bee 440-6V
5. 1970 Chevy Chevelle SS454 LS-6 (454 cu.in., 450 hp, 500 lbs./ft.)
6. 1971 Chevy Chevelle LS-6 (454 cu.in., 450 hp, 475 lbs./ft.)
7. 1970 Corvette LT-1 350 (350 cu.in., 370 hp, 380 lbs./ft.)
8. 1968 Hurst/Olds 455 (390 hp)
9. 1969 Pontiac GTO Ram Air IV (400 cu.in., 370 hp, 445 lbs./ft.)
10. 1970 Oldsmobile 4-4-2 W-30 (455 cu.in., 370 hp, 500 lbs./ft.)
