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Trans Am
Neben Dragster-Rennen und NASCAR gab es noch eine weitere Rennserie für Muscle Cars. Die "Trans American Sedan Series" (besser bekannt als Trans Am-Rennserie) wurde 1966 vom Sports Car Club of America (SCCA) ins Leben gerufen. Die auf Straßenkursen ausgetragene Rennserie war als Markenmeisterschaft für Tourenwagen gedacht. Es gab zwei Klassen: eine für Fahrzeuge mit unter zwei Litern Hubraum (gedacht für Importfahrzeuge), und eine für Fahrzeuge mit zwei bis fünf Litern Hubraum (die Klasse für amerikanische Pony Cars). Die weiteren Regeln waren (Stand 1969): maximaler Radstand 116 Zoll (2,95m), Mindestgewicht 2900 Pfund (etwa 1300 kg). Gestartet werden musste mit einem bordeigenen Anlasser, und der Tank durfte maximal 22 Gallonen (85 Liter) bzw. 15 Gallonen (58 Liter) in der kleinen Klasse betragen.

Das Punktereglement war etwas gewöhnungsbedürftig: die kleine und die große Klasse wurden getrennt gewertet. Punkte gab es nach dem Formel 1-Schema (9-6-4-3-2-1). Es gab immer nur für ein Fahrzeug pro Marke Punkte, aber entsprechend der Platzierung in der Klassenwertung. Bei einer Platzierung von zwei Mustang vor einem Cougar erhielt also Ford 9 Punkte, Mercury nur vier.

Viele der Rennstrecken haben Namen, die kaum bekannt sind. Das liegt daran, dass es sich oft um Straßenkurse handelte. Das war eine der schönen Sachen an der Trans Am-Serie - statt auf eintönigen Ovalen wurde auf einigen der schönsten Rennstrecken der Welt gefahren.
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Historic Trans-Am:    Diese Seite präsentiert die Rennen, bei denen mit den originalen Trans-Am Autos im Rahmen von Oldtimerveranstaltungen gefahren wird. Neben Bildern gibt es viele Hintergrundinfos zu den Fahrern und ihren Fahrzeugen.

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